Mundatmung

Eine nicht behandelte Mundatmung kann Auswirkungen auf den gesamten Organismus haben. Oftmals wird erst durch das Verschwinden der Symptome nach einer Therapie klar, dass die Mundatmung die Ursache der Störung war.

 

 

Die Mundatmung kann sich auswirken ...

... intraoral ("im Mund")

  • hoher, enger Gaumen (gotischer Gaumen)
  • einseitiger oder doppelseitiger Kreuzbiss und Zungendysfunktion 
  • Zahnstein
  • Karies
  • Gingivitis (Zahnfleischentzündung)

  • geröteter Rachenring
  • stark vergrößerte Tonsillen
  • chronische Tonsillitis (Entzündung der Ra­chenmandeln)
  • ausgetrocknete Lippen
  • Hypersalivation (vermehrter Speichelfluss, nicht nur bei Kleinkindern)

... auf die Mundmuskulatur

  • M. orbicularis oris geschwächt
  • Kauen mit geöffnetem Mund, Oberlippe stark verkürzt, Lippenschluss erfordert viel Ener­gie
  • orofaziale Dyskinesien / Störung der mus­kulären Bewegungsabläufe
  • interdentale / addentale / laterale Zungen­ruhelage
  • unphysiologisches Schluckmuster durch ver­größerte sagittale Stufe (Artikulationsstö­rung)
  • Kieferanomalien bei vergrößerter sagittaler Stufe (Abstand der Schneidezähne vom Un­terkiefer zum Oberkiefer) - hier schiebt sich die Unterlippe unter die vorderen oberen Front­zähne und vergrößert damit weiter die Kie­ferdeformation
  • Eingeschränkte Beweglichkeit der Zunge
  • Kauproblematik

... auf die Ohrenfunktion

  • Eustachische Röhre wird nicht belüftet
  • Tubenfunktionsstörung / Schleimansamm­lung im Mittelohr
  • Verminderte Hörfähigkeit / verzögerte Sprachentwicklung

... auf die Nasenfunktion

  • verengte Naseneingänge

  • verminderte Riechfähigkeit

  • unausgeformtes Nasenprofil

  • Anfeuchten, Anwärmen, Säubern und Bak­terienabtöten entfällt

  • vertrocknete Nasenschleimhäute

  • chronischer Schnupfen

  • chronische Sinusitis (Kieferhöhlenentzün­dung)

... im Gesichtsbereich

  • mangelnde Durchblutung / Beweglichkeit der Nase fehlt
  • Lymphstau, gestaute Wangenpolster / ver­quollene Augen
  • Starke Blässe
  • Dunkle Augenringe / Sauerstoffmangel
  • Müder Blick
  • Verkürzte Oberlippe
  • Hyperaktiver Muskel mentalis (verstärkter Kinnmuskel)
  • Unterlippe verdickt, "aufgequollen", nach außen "gerollt"

... auf den Körper

  • gesteigerte lnfektanfälligkeit
  • Sauerstoffmangel im Gehirn (= Konzentra­tionsproblematik)/ in den Muskeln (= Klien­ten sind körperlich nicht stark belastbar / können volle Kapazitäten nicht nutzen).
  • Sauerstoffmangel = Unruhiges Schlafen

  • Sauerstoffmangel = Zwerchfelltätigkeit zu ge­ring, körperliche Aufrichtung fehlt
  • Verdauungsproblematik, da Zwerchfellbe­weglichkeit zu gering
  • Tiefenatmung nicht vorhanden/Beweglich­keit des Zwerchfells zu gering
  • Verdauungsprobleme, da die Enzyme im Speichel durch Sauerstoff verändert werden.
  • Tiefenatmung fehlt, starke Daueranspan­nung

Sabine Fuhlbrück

Myofunktionelle Therapeutin
Sprachtherapeutin k-o-s-t®
Ganzheitliche Orientierung
Coach

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04155 Leipzig

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